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Wer ist gefährdet?

Vorhofflimmern gilt als die häufigste anhaltende Rhythmusstörung und zählt bereits zu den stärksten Ursachen für ambulante Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte. Aufgrund einer sich ändernden Altersstruktur in den westlichen Ländern sowie der Zunahme von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Übergewicht steigt die Zahl der Patienten stetig.

 

Das Risiko einer Erkrankung hängt stark vom Alter ab und verdoppelt sich ab dem 50. Lebensjahr etwa mit jeder Altersdekade. Während Vorhofflimmern bei den unter 50-Jährigen weniger als ein Prozent betrifft, steigt die Häufigkeit bei über 60-Jährigen überproportional an. Vorhofflimmern tritt bei Männern etwas häufiger auf als bei Frauen. Bluthochdruck, Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz und koronare Herzerkrankungen und Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus) gelten für das Auftreten von Vorhofflimmern als zusätzliche Risikofaktoren, ebenso wie Übergewicht und ein regelmäßiger bzw. hoher Alkoholkonsum. Um der Entstehung von Vorhofflimmern vorzubeugen, sollten begünstigende  Erkrankungen rechtzeitig und konsequent behandelt werden.