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Folgen

Folgen von Vorhofflimmern

Für eine Behandlung von Vorhofflimmern gibt es viele wichtige Gründe. Zunächst geht es natürlich darum, einem Patienten die akuten Beschwerden zu nehmen. Gleichzeitig aber soll das Auftreten von Folgeerkrankungen verhindert und die Lebenserwartung verlängert werden.

 

Auch wenn Vorhofflimmern selbst nicht lebensbedrohlich ist, kann es dennoch zu Folgeschäden führen. Zu den wichtigsten Erkrankungen zählt dabei der Schlaganfall, wobei sich ein solches Risiko bei den Betroffenen ganz unterschiedlich darstellt und wesentlich vom Lebensalter, dem Geschlecht und eventuellen Begleiterkrankungen abhängt. Während des Vorhofflimmerns können sich im Herzvorhof Blut gerinnsel bilden, die sich ablösen und mit dem arteriellen Blutstrom ins Gehirn gelangen, wo sie ein Blutgefäß verstopfen.

 

In vielen Fällen sind daher Medikamente zur Blutverdünnung erforderlich, um das das Risiko eines Blutgerinnsels weitgehend zu reduzieren. Eine mögliche andere Option um das Schlaganfallrisiko zu minimieren ist der Verschluss des Vorhofohrs. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier schlaganfall-verhindern.de

 

In Deutschland sind Schlaganfälle neben einem Herzinfarkt die häufigste herz- und kreislaufbedingte Todesursache. 15 Prozent aller Schlaganfälle sind auf Vorhofflimmern zurückzuführen, das entspricht fast 40.000 Schlaganfällen pro Jahr.

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